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kleine presseschau

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  • graz und berlin sind nun endlich direkt vernetzt:
InterSkyhttp://www.intersky.biz/ nimmt Flugverbindung Graz - Berlin auf
Vier Mal in der Woche mit Option auf Ausbau. Die  Vorarlberger Billigfluglinie InterSky hat mit Beginn des Winterflugplans am Montag offiziell eine Verbindung von Graz nach Berlin-Tempelhof aufgenommen. (derstandard.at)
und einen kräfitgen medienpartner hat die fluglinie auch gleich gefunden: mit einem kleine-zeituns-abo fliegt man nach berlin um knappe 60 €.

  • stalking-prozess
In Graz wurde am Montag einer der ersten Stalking-Prozesse in der Steiermark verhandelt. Vor Gericht stand ein 32-Jähriger, der seine Frau wochenlang per SMS und Anrufen belästigt haben soll. Der Mann war geständig. (orf.at)

  • vandalen
nicht nur streiche und viele parties, auch vandalismus gibts zu halloween
Immer mehr Vandalenakte zu Halloween
Harmlose Streiche arteten im Vorjahr auch in der Steiermark oft in Sachbeschädigung aus. (kleine)

Kartnig unter Tränen: "Sturm bringt Konkursantrag ein"

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Nach jahrelanger Misswirtschaft ist der finanzielle Kollaps des SK Sturm Graz endgültig besiegelt. Die wochenlangen Verhandlungen zwischen dem zweifachen Meister und der Finanzprokuratur blieben ohne Ergebnis. Wie Hannes Kartnig, (Noch-)Präsident der Grazer, heute unter Tränen bekannt gab, tritt nun Plan B in Kraft: Der Traditionsverein wird morgen dem Finanzamt zuvorkommen und selbst einen Konkursantrag beim Landesgericht Graz einbringen – der "wohl schwerste Gang meiner bisherigen Karriere", so Kartnig. Der letzte Hoffnungsschimmer: Sturm strebt einen 20-prozentigen Zwangsausgleich an, für den ein Finanzbedarf von rund 2,5 Millionen Euro aufzubringen wäre. Der Spielbetrieb soll durch eine einstweilige Verfügung zumindest bis Weihnachten garantiert werden.

Bei der Pressekonferenz zeigte sich der sonst so schlagfertige Kartnig reumütig ("Nehme die Schuld auf mich."), denkt aber weiterhin nicht an Rücktritt: "Ich verlasse kein sinkendes Schiff." Sehr zum Unmut der Fanclubs: "Rettet unseren Lebenszweck und sperrt den dicken Hannes weg!" war im Fansektor beim gestrigen Heimspiel der Grazer gegen Mattersburg (0:0) zu lesen, "Kartnig raus!"-Sprechchöre tönten durch das ganze Stadion.

Kartnig


Medienberichten zufolge sollen drei potente Investorengruppen vor der Tür stehen und die drohende Liqudierung des Traditionsklubs drei Jahre vor seinem 100-jährigen Jubiläum verhindern. Einzige Bedingung: Kartnig, dem in den nächsten Tagen ein Masseverwalter vor die Nase gesetzt wird, räumt seinen Sessel.

zivilcourage adé

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heute gabs im "standard" einen artikel, der für wogen sorgte: ein richter quittierte die aussagen von augenzeugen einer möglicherweise rassistisch motivierten amtshandlung von polizisten mit folgenden worten: "Es hat Sie nicht zu interessieren, was die Polizei macht".

der österreichische menschrechtler und asylanwalt georg bürstmayr weist in diesem zusammenhang im österreich-blog der zeit auf ein interessantes abhängigkeitsverhältnis zwischen legislative und judikative hin: "Strafrichter brauchen die Polizei, weil letztere ersteren unendlich viel Arbeit abnimmt, ohne die detaillierte Vorarbeit der Polizei würde in Ö die Strafjustiz schlicht zusammenbrechen."

mursurfer auf Surf-Urlaub bis 16. Oktober

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Die Moldau durch Tschechien, der Parana durch Argentinien, die Donau durch Ungarn – die Mur-Geschwister fließen durch die ganze Welt. Ich werde sie entdecken, erobern, ersurfen, und lege darum eine kleine Schreibpause ein. 

Am 16. Oktober kehre ich zur Mur zurück. Brisant, vernetzt und pipifein.

Cowabunga und auf ein baldiges Wiederlesen!
euer mursurfer

Tingel-Tangel-POP

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Im Rahmen des Festivals präsentierten fünf Künstlergruppen, bestehend aus geistig- und/oder körperbehinderten Akteuren, ihr Können: Zwei Bands und drei Theatergruppen aus der Steiermark, Südtirol und der Schweiz. Die Band „Mundwerk“ aus Bruck an der Mur löste mit ihren gefühlvollen Selbstkompositionen und rockigen Cover-Songs wie „Sunny“ im Publikum helle Begeisterung aus. Etliche Passanten blieben an dem Spektakel hängen und genossen unter anderem auch die witzige Theatereinlage der Südtiroler Gruppe „Pusterer“.

Ein Teil des Hauptplatzes wurde in wenigen Minuten zu einem Cafe umfunktioniert, in dem ein kesser Playboy jede Menge Aufsehen erregte. Die behinderten Akteure entlockten sogar gestressten Passanten einen herzhaften Lacher. Unter den Sängern, Tänzern und Schauspielern fanden sich gestern etliche Talente. Mit dabei waren auch die Theatergruppe Alpha Nova aus Karlsdorf, das Grazer Tanztheater O-DIES und die Schweizer HORA-Band, die mit Songs über Meerjungfrauen, Wirbelstürme und Mondstaub in eine andere Welt verführten.

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Großes Mundwerk (Foto: Kanya)

Initiiert wurde das Festival von "Theater Impuls" - ein Verein zur Förderung der Kleinkunst. Er wurde 2001 gegründet und will vor allem integratives Theater, also Theater und Musik von Menschen mit Unterstützungsbedarf fördern. Da es kaum Aufführungsstätten für integrative Kunst gibt, führen die Menschen mit Behinderung ihre Werke auf öffentlichen Plätzen auf. Das wiederum minimiert die Berührungsängste des „normalen“ Publikums mit geistig oder körperlich Behinderten.

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Theater am Hauptplatz (Foto: Semrad)

„Vorrangig wollen wir den Zusehern zeigen, zu welchen künstlerischen Darbietungen Menschen mit Beeinträchtigungen fähig sind“, sagt Organisationsleiterin Ulla Neuwirther, „Aber leider werden Projekte wie dieses von den Medien und potentiellen Sponsoren nicht in dem Ausmaß wahrgenommen, wie es sich die Künstler verdienen würden.“ Bereits heuer musste man das Festival mit gekürzten Subventionen durchführen. Ob es im Jahr das fünfte Tingel-Tangel-Festival geben wird, ist noch ungewiss.

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Sie genoss es, zu tanzen, die Zuschauer genossen ihren Genuss. (Foto: Kanya)

Metzger-Elite brutzelt in Schwanberg

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So heiß kann es gar nicht sein, dass sich echte Metzger von einem feinen Barbeque abhalten lassen. Während es gestern Abend in der Oststeiermark beinahe zur Apokalypse kam, wurde im südweststeirischen Schwanberg bei 30 Grad heftig gebruzelt. Über 60 österreichische Spitzen-Fleischer trafen sich gestern zum kollektiven Fachsimpeln und ließen sich währenddessen vom niederösterreichischen Barbeque-Weltmeister Adi Matzek begrillen.

Grillfest in Schwanberg

"Bonus-Fleischer" beim Spanferkel-Spannen

Dreimal jährlich treffen sich die Mitglieder der sogennanten "Bonus-Fleischer-Vereinigung". Sie wurde 2000 gegründet und setzt sich derzeit aus 60 Qualitätsfleischern zusammen, die aus ganz Österreich kommen. Nicht jeder darf den Bonus-Fleischer-Titel tragen: "Bonus-Fleischer arbeiten kundenorientiert und legen großen Wert auf Qualität zum guten Preis. Bei uns gibt es auf Frischfleich immer 10% Preisreduzierung. Wir haben strenge Kriterien," weiß Vereinsleiter Johann Stabauer.

Als Grillchef kam gestern in Schwanberg kein geringerer in Frage als zweifacher Barbeque-Weltmeister Adi Matzek. Er bereitete den Feinschmeckern ein feines Spanferkerl zu und gab den Metzgermeistern einige Tipps zum Selbermachen:

Adi Matzek

Barbecue-Weltmeister Adi Matzek bei der Arbeit

8 Grundvorraussetzugnen für weltmeisterliches Grillen:

  • hochwertiges Fleisch
  • Qualitätsgriller (ab 150 Euro)
  • Kotelett nicht mehrmals wenden (Farbgebung reicht)
  • Fleischanstich mit Gabel vermeiden (sonst tritt köstlicher Saft aus)
  • Ablöschen mit Bier oder Wein vermeiden
  • stabile Zange
  • Grillmeisterschürze
  • bei Hitze nicht aufs Trinken und Kopfschutz vergessen

Schlimmer als bei Tokio Hotel

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Dienstag, 11:00 Uhr. 40 japanische Journalisten belagern in einer idyllischen Gegend etwas außerhalb von Graz das Haus einer Ikone im heimischen Fußball – zumindest für viele Sturm-Fans: Ivica Osim, Ex-Erfolgs-Coach von Sturm und heißester Anwärter auf den japanischen Teamchef-Posten.

Nach dem frühen WM-Aus Japans haben die meisten japanischen Medienvertreter eine spontane Kursänderung eingelegt. Anstatt in ihre Heimat zurückzukehren, hat es sie in die Murmetropole verschlagen. Denn sie wissen, dass Ivica Osim derzeit in der Steiermark auf Urlaub weilt. Mit modernster Technik ausgerüstet, sitzen sie am Waldrand in der Wiese und warten und warten und warten…manche sogar seit den frühen Morgenstunden und das bei 30 Grad im Schatten. Die Handys laufen heiß, die Laptops stehen parat und mindestens ein Auge ist immer auf das Haus gerichtet. Was tut sich? Zwischen Osim und Vertretern des japanischen Fußballverbandes sollen gerade erste Vertragsverhandlungen laufen. Und schon in ein paar Minuten könnte es feststehen: Wird Osim Japans neuer Teamchef oder nicht?

Nur ein Ziel

Die gesamte Straße ist verparkt, Taxis wohin man schaut. Anrainer kommen kaum durch und sind verärgert über den Besuch aus Asien. Andere freuen sich: Die Grazer Taxler, die für die japanischen TV-Teams an diesem Tag die persönlichen Fahrer mimen, machen mit der „Japan-Invasion“ das Geschäft ihres Lebens. Es wird weiter gewartet, die Taxiuhr rennt. Geld spielt bei den Japanern keine Rolle, nur ein Interview mit Osim zählt.

Es ist kurz vor 12 Uhr. Es tut sich etwas. Die Tür geht auf und ein japanischer Herr im Hemd  kommt die Treppe herunter: Es ist Mister Kozo Tashima, Technischer Direktor des japanischen Fußballverbandes. Die japanische Meute springt auf und stürzt sich auf ihn. Der Funktionär spricht zu den Journalisten, auf Japanisch. Leider. Kurz darauf öffnet sich die Tür erneut. Nun kommt auch Ivica Osim, um sich den Fragen der Journalisten zu stellen. Es wird gedrängelt, schlimmer als bei einem Tokio Hotel-Konzert. 

Ivica Osim

Osim umscharrt von japanischen Medien (Foto: Huber)


In gewohnter Osim-Manier – diplomatisch und zurückhaltend wie eh und je – blockt der gebürtige Bosnier die meisten Fragen gekonnt ab – teils auf Serbokroatisch, teils auf Deutsch. „Wir haben nur über den japanischen Fußball gesprochen, die Spieler…“, gibt sich der ehemalige Sturm-Coach verschlossen. „Ist der Vertrag schon unterschrieben?“ fragt ein kroatischer Dolmetscher, der extra von der japanischen TV-Station "tv asahi" engagiert wurde. Osim antwortet: „Welcher Vertrag? Welcher Job?“ Um dann doch noch ein wenig konkreter zu werden: „Es ist eine Ehre, dass ich japanischer Teamchef  werden soll. Man sieht, dass meine Arbeit bei JEF United (Anm.d.Red.: Osims derzeitiger Klub) in Japan honoriert wird. Das macht mich stolz. Aber man muss schauen und zuerst mit den Leuten von JEF reden.“

Keine Chance

Trotz mehrmaliger Nachfrage bekommen die Journalisten aber nicht das, was sie wollen: Eine klare Aussage. Typisch Osim. Trotzdem hat man irgendwie das Gefühl, dass der 65-Jährige den Brasilianer Zico schon bald als japanischer Nationaltrainer beerben wird. Und kurz bevor er wieder in sein Haus schlich, ließ er sich von guten alten Bekannten – zwei heimischen Journalisten – dann doch noch entlocken: „Wenn ich es mache, dann einmal  für zwei Jahre mit einer Option auf weitere zwei Jahre.“

Heute sitzt Ivica Osim mit seiner Gattin bereits wieder im Flieger nach Japan. Die „Belagerung“ in Graz war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Osim als möglichen neuen Teamchef in Japan erwartet: Medientrubel pur. Etwas, das der Gentleman normalerweise lieber vermeidet.

Deutsche contra Italiener

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Auch wenn der italienischen Nationalmannschaft bei den bisherigen Spielen der Fußballwelteisterschaft einige peinliche Missgeschicke passiert sind, haben sie es nun ins Achtelfinale geschafft. Heute werden die "Azzurri" gegen Australien antreten und hoffentlich ein gutes Spiel darbieten. Dann wird wieder kräftig gefeiert.

Unter "kräftig feiern" verstehen einige Südtiroler Tifosi leider etwas anderes als das ganz normale Feiern bei einem Sieg ihrer Lieblingsmannschaft. Es gibt einige Gruppierungen, die durch ihre Feierlichkeiten nach den Siegen der "Azzurri" nur die Konfrontation mit stark rechts gerichteten, deutschen Südtirolern suchen. Die wiederum lassen sich nicht sagen, dass die Azzurri gut gespielt hätten und so kommt es zu Schlägereien zwischen den beiden Gruppen.

Erst letzte Woche, beim Sieg der Italiener am Donnerstag, sind die fanatischen Italienfans in ein kleines Dorf gefahren, um dort ihre "Freunde" zu treffen. Es ist schon lange bekannt, dass in diesem Dorf viele Nazis leben und bereits bei der Europameisterschaft brutale Schlägereien statt gefunden haben. Jedenfalls sind die Tifosi nach dem Italiensieg in dieses Dorf gefahren, bepackt mit Baseballschlägern und Fahnen und haben die italienische Nationalhymne gesungen. Den Nazis in diesem Dorf hat das nicht so gut gefallen und es kam zu Prügeleien auf dem Dorfplatz.

Heute steht das Spiel Italien gegen Australien an und beide Seiten sind vorbereitet. Verliert Italien, werden die Nazis ein riesiges Feuerwerk machen, gewinnen die Italiener, ist wieder ein Besuch der Tifosi angesagt. Die Carabinieri haben ein Fahrverbot im Dorfzentrum erlassen. Doch die zwei Fanatikergruppen werden bestimmt auch einen anderen Weg finden, sich gegenseitig zu provozieren und zu erschlagen. Von Seiten der Italiengegner hört man nur eines: "In de Walschen (italienischen) Focken wermers (werden wir es) schun geben..." Und dieses kleine Dorf ist leider nicht der einzige Schauplatz solcher Ausschreitungen. Traurig, aber wahr.

 

Zugangsbeschränkungen an der Uni Graz

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Die Karl-Franzens-Universität hat heute die Zugangsbeschränkungen für das kommende Wintersemester bekannt gegeben. Betroffen sind die Studienrichtungen Psychologie, Pharmazie und Biologie. Für alle 46 anderen Studienrichtungen gibt es keine Beschränkungen.

Für alle Psychologieaspiranten findet am 5. September ein Multiple-Choice-Test statt, bei dem die besten 252 Anwärter zum Studium zugelassen werden. Pharmaziestudenten müssen sich in einem zweiwöchigen Einführungsblock (Beginn: 25. September) bewähren. Eine Prüfung über "pharmazierelevante Grundbegriffe der Chemie und Biologie" soll die besten 100 herausfiltern, die nach der Überprüfung ihr Studium fortsetzen dürfen. Noch länger müssen Biologieinteressierte warten: Erst im Jänner 2007, nach vier Fachprüfungen, entscheidet sich, wer die 160 Glücklichen sind, die ins zweite Semester aufsteigen dürfen.

Weiterführende Information gibt es unter folgenden Link.

Svetits montiert seinen Kapitän ab

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Peter Svetits wurde zum GAK zurückgeholt um den Verein "sportlich und wirtschaftlich zu konolidieren". Eine "Kaderbereinigung" hatte Svetits angekündigt, doch davon war zunächst kaum etwas zu sehen. Beginnend mit dem Koreaner Nooh Byung Joon wurde ein Zugang nach dem anderen vermeldet. Nun hat beim GAK aber die große Kadersäuberung begonnen. Nach Mario Hieblinger (geht nach Griechenland) wurde mit Toni Ehmann am Montag bereits der zweite (Ex-)Nationalspieler "entsorgt". Im Sport1-Interview zeigt sich der langjährige Kapitän der Roten Teufel enttäuscht und gibt zu: "Für mich bricht eine Welt zusammen!". Auch für einige GAK-Fans ist der Quasi-Rauswurf ihres einstigen Abwehrchefs inakzeptabel. "Toni Ehmann muss bleiben!". fordern die Fans im GAK-Forum. Auch wenn Ehmann wahrscheinlich nie mehr das Trikot der Rotjacken tragen wird dürfen, von der Homepage darf er im Moment noch von einem Werbebanner für seine Online-Plattform shoppingfuchs.com grinsen. Für wahre GAK-Fans wahrscheinlich nur ein schwacher Trost...

Eine Zusammenfassung aller Transfers und Transfergerüchte findet sich übrigens auf sport1.at.

Steirische Verkehrskontroversen

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SPÖ und KPÖ stimmten gestern mit ihrer gemeinsamen Mehrheit im Landtag für die Öffnung der Landestankstellen in der Steiermark. Zur Erklärung: Landestankstellen stehen auf den Grundstücken von Bauhöfen und Straßenmeistereien und könnten Sprit um bis zu 15 Cent billiger als die Privattankstellen anbieten. VP-Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder könnte den SP/KP-Antrag jedoch blockieren, wie der ORF Steiermark in seiner Online-Ausgabe berichtet. Edlinger-Ploder ist nämlich nicht an den gestrigen Landtagsbeschluss gebunden.

In einer weiteren Infrastrukturdebatte legt sich die ÖVP quer. SPÖ, Grüne und KPÖ wollen eine Nahverkehrsabgabe in der Steiermark einführen. Diese Abgabe hätten die Grazer Betriebe und Unternehmen im Grazer Umland zu entrichten. Die Höhe der Steuer würde sich an der Mitarbeiterzahl des jeweiligen Betriebes orientieren. SPÖ, Grüne und KPÖ reagieren damit auf die Ansage des Steireischen Verkehrverbundes mit 1. Juli die Tarife um durchschnittlich vier Prozent zu erhöhen. Die Grünen hatten im Vorfeld der gestrigen Landtagssitzung sogar 9.000 Unterschriften gegen eine derartige Erhöhung gesammelt. Landeshauptmann Franz Voves hat bereits angekündigt in der nächsten Sitzung des Landtages Finanzlandesrat Christian Buchmann (VP) zu beauftragen, die Möglichkeiten für eine derartige Abgabe zu prüfen. Die ÖVP hat bereits Widerstand gegen die Nahverkehrsabgabe angekündigt. Für Wirtschaftskammerpräsident Peter Mühlbacher sind laut APA die Infrastrukturkosten für Grazer Betriebe schon jetzt zu hoch.

zitz verkauft megaphon

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Zwei Stunden lang stand Edith Zitz im orangen T-Shirt auf der Straße. Im Rahmen der Aktion „Prominente verkaufen Megaphon“ versuchte die Grüne Landtagsabgeordnete vergangenen Mittwoch das Straßenmagazin an den Mann und an die Frau zu bringen. Insgesamt erwirtschaftete Zitz 29 Euro bei acht verkauften Exemplaren.

Viele Begegnungen seien sehr berührend gewesen, meint die Menschenrechtssprecherin der Grünen. So habe zum Beispiel eine ältere Frau bedauert, das Megaphon aufgrund ihrer geringen Pension nicht regelmäßig kaufen zu können. Zum Abschluss betonte die Politikerin den hohen Stellenwert sozialer Initiativen: „Es ist wichtig, dass man Widerstand gegen Rassismus leistet. Positive Projekte wie zum Beispiel das Megaphon sind dabei von großer Bedeutung."

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Zitz im Verkaufsrausch (Foto: Lesjak)

"eine andere welt ist möglich"

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Das ASF ist das österreichische Pendant zum „World Social Forum“ sowie zum „European Social Forum“. All diese Foren treten unter dem Motto „eine andere Welt ist möglich“ für die Verbesserung der vorherrschenden politischen Systeme ein. Die Teilnehmer der Sozialforen sehen sich als klare Gegner der neoliberalen Globalisierung.

Wichtig ist, dass es sich bei den Sozialforen um keine Organisationen handelt, sondern um eine Veranstaltung, die den Teilnehmern einen sozialen Raum bietet, um ihre Anliegen vorzutragen.

Das erste österreichische Sozialforum fand anno 2003 in Hallein (SLBG) statt. Die nun dritte Tagung des „Austrian Social Forum“ findet ab heute an der Grazer Karl-Franzens-Universität statt. Rund 80 Veranstaltungen zu Themen wie Demokratie, Migration, Rassismus, Umwelt und alternatives Wirtschaften werden hier in den nächsten drei Tagen abgehalten.

Den Abschluss des "Sozialforum Graz06" bildet eine Demonstration in der Grazer Innenstadt. Rund 800 Teilnehmer werden erwartet.

Jeder Interessierte kann am „3. Austrian Social Forum“ teilnehmen - hier eine Anreisebeschreibung und Details zu den Veranstaltungen. 

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Made in DJane-Workshop

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DJ-Workshops nur für Mädchen stehen in regelmäßigen Abständen auf dem Terminplan des Grazer Veranstaltungszentrums Postgarage. Am 15. Juni findet der nächste statt.

Informationen zum nächsten Workshop


Zwei Grazer DJanes gestalten den Workshop: Sie versuchen den Teilnehmerinnen die Basics des Auflegens zu vermitteln. Auch für diejenigen, die wissen wollen, wie man am Computer Musik produziert, ist der Workshop zu empfehlen.
Hier eine Kurz-Doku über den Workshop. (Wir waren beim letzten Mal, am 1. Mai, mit dabei.)

Den Hunger auf Kunst und Kultur stillen

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„Geld darf weder über die Qualität von Kunst entscheiden, noch über den Zugang zu ihr“, so Kurt Flecker, Landesrat für Soziales, Kultur und Arbeit (SP). Seit 21. März haben Kulturinteressierte, die weniger als 850 Euro im Monat verdienen, Anspruch auf den so genannten Kulturpass. Damit wird zum Beispiel Arbeitslosen, Mindestpensionisten oder Flüchtlinge der kostenlosen Zugang zu Kunst in der Steiermark ermöglicht. Motto des Projekts: "Hunger auf Kunst und Kultur".

Die steirische Kulturinitiative "CULTURE UNLIMITED" kümmert sich um die Koordination. Die Gratis-Karten werden mit Spendengeldern von Firmen, Privatpersonen oder Institutionen finanziert. Jede Kultureinrichtung ist für die Finanzierung der Kulturpässe selbst verantwortlich. Werden nicht genügend Sponsoren gefunden, gewährleistet das Land die nötige finanzielle Unterstützung.

An der Initiative haben sich bereits 36 steirische Kulturinstitutionen und 25 soziale Einrichtungen beteiligt: die Styriarte, die Diagonale, das Grazer Opernhaus, der steirische herbst, die Caritas, Volkshilfe oder die Vinzigemeinschaft. Der Kulturpass ist bei den beteiligten sozialen Einrichtungen und Betreuungsstellen wie dem AMS unter Vorlegung eines Lichtbildausweises erhältlich.

"Das Projekt wurde sehr gut angenommen. Innerhalb von sechs Wochen wurden in der Steiermark 1000 Kulturpässe ausgestellt", weiß Isabella Holzman von Culture Unlimited, Mitinitiatorin des Projekts.

Das Initiative "Hunger auf Kunst und Kultur" ist eine Idee des Wiener Schauspielhauses, die 2003 in Kooperation mit der Armutskonferenz ins Leben gerufen wurde. In Wien hat sich das Modell bereits drei Jahre bewährt. In Salzburg wurde der Kulturpass am 1. Jänner 2006 einführt. 

Kritische Stimmen im steirischen Kulturamt behaupten, das kostenlose Angebot minimiere die Wertschätzung für derartige Veranstaltungen. Man solle demnach die Karten nicht gratis ausstellen, sondern einen geringeren Eintrittspreis dafür verlangen. "Wir haben bislang keine Bestätigung für diese Annahme", so Holzmann, "und freuen uns über etliche positive Rückmeldungen."

Auch die Bewohner des VinziDorfes haben seit März die Möglichkeit, gratis zu Kulturveranstaltungen zu gehen. „Bislang wurde das Angebot kaum in Anspruch genommen“, so Michael Bachler, Koordinator der Vinzenzgemeinschaft Eggenberg. „Die Bewohner wissen über die Initiative Bescheid, haben jedoch jahrelang auf der Straße gelebt und sind von der Oper noch weit entfernt. Wir lassen die Bewohner frei entscheiden und akzeptieren sie so, wie sie sind.“

kultureller aufwind

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Seit Freitag arbeiten neun renommierte Künstler, u.a. Markus Wilfling und Christian Eisenberger, zusammen mit den Jugendlichen von „aufwind“ an verschiedenen künstlerischen Projekten. Angefangen von selbst kreierten Möbelstücken bis hin zu überdimensionalen Comics sind der Kreativität der Jugendlichen keine Grenzen gesetzt. „aufwind“-Leiterin Gerhild Struklec-Penaso führte gestern durch die Anlage.

Die Kinder und Jugendlichen hatten offensichtlich Spaß an der Arbeit, auch wenn manche die Malfarbe als Gesichtsmaske zweckentfremdeten. Struklec-Penaso ist überzeugt, dass sich das Aufeinandertreffen von Kunstproduktion und Jugendwohlfahrt positiv auf das Selbstwertgefühl und den Erfahrungsschatz der jungen Leute auswirkt: „Die Jugendlichen sollen lernen, dass etwas Fremdes nicht gleich schlecht ist, sondern dass man darauf zugehen und es in sein Leben integrieren kann“.

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"aufwind"-Mädchen bei der Arbeit; Foto: Lesjak

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Hier entsteht ein überdimensionaler Comicstreifen; Foto: Lesjak

Rockmanie in Graz

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Kurt Flecker, Landesrat für Soziales, Kultur und Arbeit (SP), stellte heute im Rahmen einer Pressekonferenz die Seminarreihe Infomania vor. Das Projekt, bei dem erfahrene Profis der modernen Musik ihr Wissen potentiellen Nachwuchskünstlern vermitteln, soll jungen Leuten den Weg zur besonderen musikalischen Qualität ebnen. Insgesamt wurden bislang 37 Punktseminare zusammengestellt. Für Probleme jedweder (musikalischen) Art werden Lösungen und Support angeboten. „Persönliche finanzielle Engpässe sollen in der Steiermark weder den Kunstgenuss, noch die künstlerische Produktion verhindern“, meint Flecker. Der Preis für ein dreistündiges Seminar beläuft sich auf 7€. Schauplatz der Einheiten ist das Grazer Orpheum. Die Anmeldung erfolgt einfach per Internet.

Spekulationen und andere "Saure Gurken"

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Die Kleine Zeitung spekuliert heute über die Wahl der Rektoren an den fünf steirischen Universitäten. Die Wahl findet am 30. September 2006 statt.

Die Krone zeigt sich heute auch wenig politisch. Nur ein kurzes Statement findet sich zu den Ergebnissen des Untersuchungsausschusses zum LKH-West: "Bislang konnte der U-Ausschuss in Sachen Graz LKH-West kaum brisante Details ans Licht fördern. Der geäußerte Korruptionsverdacht ließ sich nicht erhärten."

Scheint als nahe die "Saure-Gurken-Zeit" in großen Schritten.

Feine Popmusik mit Stil

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Der aus Bozen stammende Christian Pitschl ist vor einigen Jahren nach Wien gezogen und arbeitet dort als Grafikdesigner. Wenn er nicht gerade seiner grafischen Kreativität nachgeht, lässt er seinem musikalischen Talent freien Lauf: Mit „Chris and the other girls“ hat Christian sein erstes Soloalbum aufgenommen und mit „Let go“ bei den Charts in der Südtiroler Radiowelt bereits ganz vorne mitgemischt. Mittlerweile kann man ihn auch mit seinem neuen Video „Lullaby“ auf GoTV sehen.

Bevor Christian den Schritt zur Solokarriere gemacht hat, war er Leadsänger der Indie-Punk-Band „Dressy Vagabonds“. Bereits während dieser Zeit hat der Bozner eigene Songs geschrieben. Hört man den Namen „Chris and the other girls“ erwartet man sich zunächst, dass man auch Girls singen hört. Dies ist aber reine Männersache vom Feinsten. CATOG ist keine Band mit fixen Bandmitgliedern, sondern das Soloprojekt von Christian Pitschl. Er wird live meist von den gleichen Musikern begleitet, auf dem Album „Let go“ jedoch sind verschiedene  weitere Musiker zu hören. „Ich will in diesem Projekt keine demokratischen Entscheidungen, sondern Musik, die 100%-ig nach mir klingt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen“, begründet Christian sein Soloprojekt.

Die Songs von CATOG sind ruhig, relaxed und haben inhaltliche und musikalische Tiefe. Die Stimme des Sängers ist sexy-fesselnd, aber keineswegs von kitschigem Pathos. Man merkt, dass er seine Musik mit ganzem Herzen macht und das Projekt seinem musikalischem Talent Ausdruck verleiht. Sind denn die ganzen gefühlvollen Texte auch autobiografisch? „Wenn Geschichten erzählt werden, sind es meine Geschichten, wenn ich etwas schildere, ist es das Ergebnis meiner Beobachtung. (…) Ja, das meiste, wenn nicht alles, ist autobiografisch.“ Eine Botschaft möchte der 23-Jährige nicht weitergeben, er möchte „einfach nur so ehrlich und authentisch wie möglich Musik machen.“

Also, ein Besuch im Grazer ppc am 7. Juni zahlt sich sicher aus. Man darf es sich auf keinen Fall entgehen lassen, seine Ohren von „Chris and the other girls“ verwöhnen zu lassen. Der Songwriter freut sich schon auf das Konzert in Graz und lädt alle ein, „die was für feine Popmusik übrig haben.“

Medizin-Uni streicht Stipendien

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Während sich die Studenten der FH JOANNEUM über den Erlass der Studiengebühren ab dem Wintersemester 2006/07 freuen können, weht in anderen Fakultäten ein rauer Wind. Die Studenten der Medizinischen Universität Graz, die auch weiterhin Studiengebühren bezahlen müssen, beklagen sich über zu nicht genügend Lehrveranstaltungen und - damit einhergehend - eine unnötige Verlängerung der Studiendauer. Ein junger Grazer verklagte nun, unterstützt von der ÖH, die Universität auf Schadenersatz für fremdverschuldete verlängerte Studienzeiten. Die Reaktion des Vizerektors Gilbert Reibnegger: er fror alle Auslandsstipendien für die Dauer des Prozesses ein. Nun müssen noch mehr Studenten in den sauren Apfel beißen. Zumal der Student als Privatperson geklagt hatte, scheint diese Maßnahme besonders ungerecht. Wer sich trotzdem nicht vom Auslandsaufenthalt abbringen lassen will: für das WS 2006/07 sind noch Erasmus-Restplätze vorhanden.

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