Weblog Topics
graz vs. kapfenberg, es geht weiter ...
"Die Verlegung von Fachhochschul-Studiengänge
von Graz nach Kapfenberg wird es nicht geben. Nach der Sitzung der
Landesregierung hat SPÖ-Bildungslandesrätin Bettina Vollath am Montag
die politische Verantwortung übernommen." - steiermark.orf.at
überaschung!
Gegen 21:00 Uhr am Donnerstag hatte die Menschenschlange vor dem Second Floor der Postgarage beängstigende Ausmaße angenommen. Wenn man die Dimensionen der Räumlichkeit kennt wohlgemerkt. Die einzig denkbare Frage: Wie zum Teufel sollen die da alle reinpassen? Getrixt oder auch nicht, sie passten. Sitzt, passt, hat Luft. Und Platz zum Tanzen war sogar auch noch.
So gegen späterer Stunde (Armbanduhren sind eindeutig uncool und Handys auch nur platzfressend) legten die Robocopse dann ein sehr sauberes Konzert mit eindeutig stimmungshebender Tendenz hin. Beherzt getanzt wurde vor allem bei der Zugabe, bei der meiner Meinung nach auch die besten Lieder ausgegraben wurden. Allerdings hat die Architektur der Postgarage ausgiebige Kletterpartien wie anno dazumal im "Dom im Berg" nicht zu gelassen. Schade eigentlich.
Resüme: Nett wars! Schweißtreibend auch!
"Rettet die FH JOANNEUM"
- mit "Rettet die FH JOANNEUM" wurde ein eigenes Weblog zum Thema "Studien- und Standortkonzept" der FH Joanneum eingerichtet.
graz vs. kapfenberg, und so einiges mehr...
"Neues Studien- und Standortkonzept der FH JOANNEUM - Kernentscheidungen" - FH Joanneum
"Das neue "Studien- und Standortkonzept" der Fachhochschule Joanneum (FH) sollte eigentlich die Zukunft der Bildungsstätte sichern. Doch nach der Präsentation der Reformpläne erhob sich am Mittwoch an der FH ein Sturm der Entrüstung. Mehrere betroffene Studiengang-Leiter drohen offen mit Kündigung. Und bei Industriepartnern der FH wird über ein Ende der Zusammenarbeit nachgedacht." - Kleine Zeitung
"Wahre Brutalität: Graz gegen Kapfenberg" - Die Presse"Lehrende stellen Standort Kapfenberg infrage" und "FH Joanneum steht gröberer Umbau bevor" - steiermark.orf.at
"FH Joanneum-Umbau: Scharfe Kritik" - derstandard.at
"Ich unterrichte an zwei dieser Studiengänge. Ebenfalls beschlossen wurde, auf den geplanten und konzipierten Master-Studiengang 'Web Publishing und digitale Kommunikation' zu verzichten. Ich hebe mir Kommentare für etwas später auf, um nicht im Affekt zu schreiben." - lost&found (neben vielen anderen Texten zum Thema)
"Design in Kapfenber" - Metroblogging Graz
"rücker: 'vollath zerstört mutwillig studiengänge durch absiedelung aus graz'" - Die Grünen Steiermark
Auf der Homepage der Grünen Steiermark wurde zusätzlich unter dem Titel "!!!Nein!!! zum Standortwechsel" eine Unterschriften-Protestaktion gestartet.
Veranstaltungstipp: LesBiSchwules-Tutorium
Raumtemperatur: 36 Grad
Der Support von 2raumwohnung, Werle & Stankowski hatte es gestern Abend nicht leicht: „Ich weiß ja nicht, wie das bei euch in Österreich ist, aber bei uns stehen die Leute bei Konzerten normalerweise“, meinte einer der beiden Herren etwas irritiert. War wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl, aber es brauchte dann noch einige Songs, bis sich die Masse aus ihren bequemen Schneidersitzen erhob. Als dann die Pause zwischen Werle & Stankowski und dem Hauptact 2raumwohnung gar lang wurde, war man geneigt, sich wieder niederzulassen.
Gott sei Dank kamen sie dann endlich, Inga, Tommy und die neu zusammengestellte Band. Cool, gelassen, entspannt – und mit acht Bildschirmen, die für die Visuals sorgen. Sehr gute Mischung, aber es dauerte, bis das Publikum auftaute. Bei „36 Grad“ wurde es erstmals spürbar wärmer, bei der Dance-Version von „Wir trafen uns in einem Garten“ endgültig heiß. Und „Freie Liebe“ verkündet das Duo immer noch glaubwürdig, auch wenn Inga eine etwas zwangsbeglückte Miss „Freie Liebe Graz“ kürte. Diese, Lena, durfte (oder musste) einen Song lang den Drummer abknutschen.
Auch sonst gab es keine Berührungsängste, Inga hauchte, Tommy grinste und das Publikum ließ sich aufs „Abenteuer Liebe“ gerne mitnehmen. Ein angenehmer, unaufgeregter Abend - und gelernt haben wir auch noch was bei der Sache: Nicht nur Inga kann säuseln, auch die Backgroundboys können es. Warum müssen auch immer alles die Frauen machen. Bleibt nur die Sorge um die Geschlechtsteile der beiden Burschen – aber dafür können „Bart“ und „Ohne-Bart“ synchron klatschen und schnippen.
mursurfer auf Surf-Urlaub bis 16. Oktober
Die Moldau durch Tschechien, der Parana durch Argentinien, die Donau durch Ungarn – die Mur-Geschwister fließen durch die ganze Welt. Ich werde sie entdecken, erobern, ersurfen, und lege darum eine kleine Schreibpause ein.
Am 16. Oktober kehre ich zur Mur zurück. Brisant, vernetzt und pipifein.
Cowabunga und auf ein baldiges Wiederlesen!
euer mursurfer
kennen sie graz?
Die Auflösung des vergangenen Rätsels: Das Foto zeigt einen Hauseingang in der Neue Weltgasse

Diese Woche: Wo ist das bloß? Wo habe ich das schon einmal gesehen?

(Fotos: Lesjak)
kennen sie graz?
Das Foto der Vorwoche zeigt die Welsche Kirche am Griesplatz

Foto: Lampl
Diese Woche: Wo ist das bloß, wo habe ich das schon einmal gesehen?

Foto: Lesjak
Grazer Wettbüro startet "Online-Bärenwette"
Der Bär "JJ 1" beschäftigt nun
auch die Buchmacher. Ein Grazer Wettbüro hat eine "Online-Bärenwette" gestartet, in welchem Land der
Braunbär eingefangen wird. Als mögliche Optionen werden Deutschland, Österreich und Italien
angeboten, wobei Österreich mit 1,6 als Favorit gilt. Für Kunden, die
auf Deutschland setzen, bietet das Wettbüro die Quote 2,5 - für
Italien sogar 10,5. Falls er auch 2007 noch auf der Flucht ist oder
es zum Abschuss kommen sollte, würden die Einsätze rückerstattet,
hieß es. (APA, via derstandard.at)
kennen sie graz?
Die Auflösung der vergangenen Woche: Das Bild zeigt die Nachtbar Caprice in der Ägydigasse.
Diesmal: Wo ist das bloß, wo habe ich das schon einmal gesehen?
Fotos: Lampl
Freundschaft für 500 Euro
Am 24.Mai 2006 berichtete die Kleine Zeitung
über „Höhere Gehälter auch für Politiker“. Wie erwartet („Kritiker der Innenpolitik und sonstige Neidgenossen haben wieder Munition bekommen.“ - Kleine Zeitung vom 24.05.2006) erregt diese Nachricht die Gemüter. Gerhard Paierl würde eine derartige Gehaltserhöhung die Schamesröte ins Gesicht treiben.
"Als aufrechter Sozialdemokrat, wie es unser Herr Bundespräsident ist, würde ich rot (im Gesicht) werden, wenn ich eine Gehalterhöhung von rund 500 Euro (fast 7000 Schilling) erhalten würde. Mit dem Betrag dieser Erhöhung allein müssen viele Landsleute einen ganzen Monat auskommen. Freundschaft!“
Gerhard Paierl, Mantscha/GrazEine Parade des schlechten Geschmacks
DJ Ötzi, Grup Tekan, Daniel Kübelböck, Analcunt, Kool Savas, Hansi Hinterseer, ja sogar Mozart schaffte es in die Playlists der Worst DJs, denn Musikgeschmack ist bekanntlich sehr verschieden.
DJ Beathoven, der aufgrund seines zweifelhaften Ruhmes unerkannt bleiben möchte, konnte sich vor lauter Buh-Rufen und fliegenden Orangenspalten nicht wehren und setzte sich gegen die 11 köpfige Konkurrenz durch. Mit seiner ersten Amtshandlung als gekrönter Worst DJ widmete er den Sieger-Gürtel seinem Mentor und Lehrer, dem wirklichen DJ im „Three Monkeys“ welcher sich als heimlicher Fan der dargebotenen Musik entpuppte.
Organisator und Moderator Karl Martin Pold sprach von einem großen Erfolg und ist sich sicher, dass DJ Beathoven seinen Titel bei der Neuauflage dieses Contests verteidigen muss. Die Konkurrenz kniet schon in den Startlöchern und wartet auf die zweite Auflage des Contests und „the worst of all“ DJ Beathoven muss sich erneut beweisen.
marianne lampl, redakteurin
Marianne Lampl ist rasant und war es schon immer. Geboren wurde sie 1981 zu Hause in Schattendorf – zu rasant für den Krankenwagen. Wechselt ihre Stimmung, wechselt ihre Augenfarbe. Beginnen sie zu blitzen – renn!!!! Womit du Marianne jederzeit für dich gewinnen kannst: Zigaretten, Kaffee, … und blöde Sprüche. Wenn sie mal ihren Senf nicht mehr dazugibt – ist sie tot!
tatjana lesjak, redakteurin
Tatjana Lesjak wurde im Jahr 1984 in Wien geboren. Sie ist zigaretten- und kaffeesüchtig und hasst es, in der dritten Person über sich selbst zu schreiben. Wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner hörts, gibt es kein Geräusch!
Kennen Sie Graz?
Letzte Woche, ganz richtig – als Erster bemerkt von Jack Lässig, unserem dieswöchigen Hero - war das Objekt der Begierde das Post/Telekomgebäude am Griesplatz. Genauer: Rösselmühlgasse 3 .

Diesmal: Schwierigkeitsstufe höher! Wo ist das bloß, wo habe ich das schon mal gesehen?
Kennen Sie Graz?
Wo ist das bloß, wo habe ich das schon mal gesehen?

Wo denn bloß? (Foto: Lampl)
Auflösung nächste Woche mit dem nächsten Foto.
Tausche Familie
Herr Günter Ramutschnig aus Graz dürfte an einem an die Grenzen des Anstands und guten Geschmacks gehenden Erlebnis a là „Tausche Familie“ interessiert sein. Nur allzu gerne würde er "Schmarotzer, Grüne und Gutmenschen" einladen, eine Woche in seinem Wohnblock zu verbringen, um ihnen ihr Gutmenschentum auszutreiben und sie zu bekennenden Xenophobikern und Krone-Lesebriefe-Schreibern zu machen.
"Zu was falsche Integrations- und auch Zuwanderungspolitik führt, kann man am besten im Bezirk Graz-Gries, und da besonders im Bereich Kernstockgasse 20, 22, 24 beobachten. Im Umkreis meiner Wohnung befinden sich vier Ausländerlokale, von denen drei als Vereinslokale geführt werden, sowie ein Kebablokal, das laut Auskunft der Anlagenbehörde keine Konzession hat. Fast jede Nacht kommt es zu massiven Lärmbelästigungen oft bis in die Morgenstunden. Überlaute orientalische Musik und Schreierei in und vor den Lokalen sind an der Tages- oder besser Nachtordnung.
Die Polizei ist nach Anruf immer zur Stelle, kann aber nicht viel mehr machen, als die Lärmerreger abzumahnen. Hier wären Behörden gefordert. Die Vereinspolizei, die anscheinend jede noch so dubiose und wurmstichige Vereinsgründung bewilligt, verweist auf die Bundespolizei, die Gewerbebehörde fühlt sich nicht zuständig, da sie bei Vereinen keinen Zugriff hat […] Man fühlt sich als Fremder im eigenen Land. Die meisten Randalierer befinden sich ab Mittag bis in die Morgenstunden des nächsten Tages in uns vor den Vereinslokalen, gehen offenbar keiner Arbeit nach. Als Gegenleistung stören sie unseren Lebensablauf. Schmarotzer; unsere gewählten Volksvertreter schauen zu. Zuständige Politiker, Grüne und sogennante Gutmenschen sollen einmal nur eine Woche in unserem Häuserbloch wohnen, ich bin sicher, sie würden ihre Ansichten grundsätzlich ändern“.
Günter Ramutschnig, Graz aus: „Neue Kronen-Zeitung“ vom 13.05.2006
Man spricht Deutsch
Sie glauben, Ihre Freunde verstehen Hochdeutsch? Es gibt einen Test, der Ihnen das Gegenteil beweist.
Anleitung:
1. Lesen Sie der Testperson die nachstehenden Test-Sätze laut vor! Reden Sie flüssig und deutlich, betonen Sie die Wörter ganz normal, aber vermeiden Sie lange Pausen zwischen den Sätzen!
Die Test-Sätze: “Mäh’n Äbte Heu? Äbte mäh’n kein Heu. Äbte beten.“
2. Fragen Sie die Testperson, ob sie den Sinn verstanden hat!
3. Wiederholen Sie die Sätze so lange, bis die Testperson die Sätze selbst aufsagen kann!
4. Klären Sie die Testperson über den Inhalt auf!
Viel Spaß!
PS: Der Redaktion ist bewusst, dass man Gras statt Heu mäht.
Neulich auf der Straße
Passend zu der schmerzlichen Lage, in der sich der steirische Clubfußball befindet, feiern die passenden Witze Hochkonjunktur. Fans von Sturm („STeirische Unterliga Reserve-Mannschaft“ – Quelle: GAK-Fan) und GAK („Grazer Amateur Kicker“ – Quelle: Sturm-Fan) sticheln und stacheln sich gegenseitig auf.
Nach dem Motto des römischen Dichters Horaz „Doch lächelnd die Wahrheit sagen – was hindert daran“ wollen wir uns nicht der tragikomischen Situation verwehren. Der Fairness halber Zündstoff für beide Seiten:
Kommt ein Sturmfan zum Tierarzt. „Herr Doktor, mein Hund winselt immer, wenn Sturm verliert!“ Darauf der Tierarzt: „Das gibt’s doch nicht! Was macht er denn, wenn Sturm gewinnt?“ Der Sturmfan: „Ich weiß nicht. Ich hab den Hund erst seit einem Jahr.“
Ein kleiner Junge geht vor Gericht, weil ihn seine Eltern dauernd verdreschen. Sagt der Richter: „Junge, wieso willst du nicht bei deinem Vater wohnen?“ Darauf der kleine Junge: „Weil er mich schlägt.“ „Warum willst du nicht bei deiner Mutter wohnen?“ fragt der Richter. Der Junge weint: „Auch sie schlägt mich immer.“ Nach kurzer Überlegung fällt der Richter sein Urteil: „Ich übertrage die Sorgerechte dem GAK. Die schlagen niemanden.“
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