wieder sturm um sturm
Der SK Sturm ist wieder einmal in aller Munde und liefert das Top-Thema des Tages – nicht nur in Graz, sondern bundesweit. Zuerst der Prozess mit Ex-Trainer Osim, dann das Bekanntwerden von Schulden in Millionenhöhe, beinahe der Lizenz-Entzug, die angebliche Wettaffäre, etc. Und zum Drüberstreuen soll der Klub nun auch noch Steuern hinterzogen haben, was heute zu Hausdurchsuchungen in der Sturm-Geschäftsstelle, in Präsident Kartnigs Firma und dessen Luxus-Villa in St. Peter zur Folge hatte. Für die heimischen Medien ein gefundenes Fressen, um die fußballfreie Zeit bis zur Fußball-WM zu überbrücken.
Die Kleine Zeitung Online titelt auf ihrer Startseite in großen Lettern: „Hausdurchsuchung bei SK Sturm“. Offensichtlich hat die Story hat Nachrichtenwert genug, um auch die Hauptseite von orf.at zu zieren: „Hausdurchsuchung bei Kartnig“. Das Internetportal Sport1.at schreibt: „SK Sturm im Visier der Grazer Steuerfahnder.“ Und wie gewohnt reißerisch spricht die Krone von einer „Aktion scharf“.

(Collage: Huber)
Egal, ob etwas Wahres an der Geschichte dran ist oder nicht: Gratulation an die Verantwortlichen – egal ob Staatsanwaltschaft, Finanzbehörde, Politiker, Anti-Sympathisanten des Klubs oder gewichtige Präsidenten –, die es immer wieder schaffen, den SK Sturm Graz medienwirksam in Szene zu setzen....
Erneutes Bangen
Naja, jetzt darf Sturm dank des Herrn Präsidenten wieder um die Lizenz bangen! Wegscheider will nämlich laut ORF-Sport die Haftung zurückziehen. Na Prost Mahlzeit!
was bitte, wenn nicht eine hausdurchsuchung beim sk sturm und seinem vollmudigen präse, ist dennn ansonsten eine titelseite wert? ob das allerdings den webewert des klubs steigert?